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Keine nachhaltige Entwicklung ohne Gleichberechtigung. Wie hängen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Gleichberechtigung der Frauen zusammen?

Die Redaktion der LEBENSMITTEL PRAXIS berichtet über Best Practice Beispiele zu fairen und nachhaltigen Projekten für Produzentinnen von Rohstoffen - u.a. das "Argand'Or Projekt" in Marokko

Gleichberechtigung ist nicht nur eine Sache der Fairness, sie ist auch ein Wirtschafts- und Klimaschutzfaktor. Projekte von NGO's (Non-governmental organisations) und PPP-Projekte (Public-Privat-Partnership) zeigen, was Frauen bewegen können, wenn sie mehr Rechte bekommen, während auf Produktebene Frauenpower zu einem Vermarktungsargument wird". So beginnt der Artikel "Hoffnungsträger" in der GREEN EDITION des Fachmagazins LEBENSMITTEL PRAXIS.

Vorschau:

 

Was bedeutet Nachhaltigkeit? Wie handeln wir nachhaltig?

Für Nachhaltigkeit (auch "Sustainability") gibt es keine allgemeingültige Definition. Nachhaltig handeln bedeute für uns, das Richtige tun: Dauerhaft, langlebig, umweltverträglich und fair. Nachhaltigkeit zielt auf die ökonomische und ökologische Verantwortung ab. Achtsam mit den vorhandenen Ressourcen umgehen, damit sie langfristig für künftige Generationen erhalten bleiben und der Bestand auf natürliche Art und Weise erneuert werden kann.

 

Nachhaltigkeit  ist eng mit der Gleichberechtigung von Frauen verbunden.

Wie schreibt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ): "Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist eine elementare Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung"

"Ohne Gleichberechtigung von Frauen gibt es keine nachhaltige Entwicklung. Faire Geschäftsmodelle stärken die Frauen," so WELTPARTNER.

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Das "Argand'Or-Projekt: Beispiel für faires und nachhaltiges Handel zum Wohl der Umwelt und zur Stärkung der Frauen.

Als ein erfolgreiches Beispiel wird über das "Argand'Or-Projekt" in der Arganeraie in Südwest-Marokko berichtet, einem PPP-Projekt in Kooperation zwischen der GIZ (Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbei), den dort lebenden Frauenkooperativen, den Produzentinnen des Arganöls für die Marke Argand'Or.

Ziel der 2008 gestarteten Partnerschaft war, die rund 1000 Berberfrauen bei der Herstellung und Vermarktung des Arganöls in Deutschland und weltweit zu unterstützen, um den Frauen ein sicheres Einkommen zu sichern, die Armut zu bekämpfen und die Abwanderung in die Großstädte zu verhindern. 

 

Folgende Einzelprojekte beinhaltete die Kooperation:

- Einrichtung eines interntional anerkannten Qualitätsmanagementsystems für die Herstellung des Arganöl und seine lückenlose Verfolgbarkeit (HACCP)

- Schulungen und Fortbildungsmaßnahmen für die Frauen der UCFA (Union des Coopératives des Femmes de l'Arganeraie)

- Qualitätsanalysen für Referenzbestimmungen von Arganöl

- Optimierung der Herstellung, der Lagerung der Früchte und der Kontrolle des Fertigproduktes

- Begleitung auf Verkaufsmessen und Unterstützung in der Vermarktung der eigenen Arganölmarke

 

Im Rahmen der Partnerschaft wurde auch ein nachhaltiges Aufforstungsprogramm angestossen, um die ökologiche und wirtschaftliche Nutzung, des unter Schutz stehenden Arganbaums sicherzustellen.

 

Stärkung der Frauen fördert die Gleichstellung und stärkt den Naturschutz.

"Födermaßnahmen und Aktivitäten innerhalb der Wertschöpfungskette begünstigen die Gleichstellung der Geschlechter und die politische, wirtschaftliche und soziale Beteiligung von Frauen. Es fördert die Kommunikation und den Zusammenhalt zwischen den Frauen verschiedener Familien und Dorfgemeinschaften. Es stärkt das Selbstbewußsein und die soziale Stellung  und Bedeutung in der Dorfgemeinschaft", schreibt die GIZ in ihrer Studie "Wertschöpfungsketten zum Erhalt der biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft und Ernährung".

Die Unterstützung der Frauenkooperativen trägt auch zum Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen bei. Eine nachhaltige Bewirtschaftung der Arganbaumbestände sichert das Überleben einer Vielzahl von im Schatten seiner Krone wachsenden  Heil- und Nutzpflanzen.

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"Der Erfolg des Argand'Or Projektes brachte auch in der Heimat Marokko viel Aufmerksamkeit. Fördermittel wurden bereitgestellt und die gut ausgebildeten Frauen haben heute das Management und die Selbstvermarktung ihres Arganöls übernommen", so Rudolf Bresink.einer der Initiatoren des Argand'Or-Projektes, schreibt die Redakteurin Bettina Röttig.

 

 

 

 

 

 

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